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GEHÖR

Gehör ist einer der menschlichen Sinne, mit dem der Mensch Informationen aus einer Umgebung sammelt, die sich wie Schallwellen durch ein elastisches Medium (meistens Luft) ausbreitet. Wir hören den Ton, weil die die Ohrennerven in den Ohren Schwingungen in Signale umwandeln, die dann an das Gehirn gesendet werden. Das Hörsystem besteht aus dem Ohr, dem Hörnerv und Teilen des an dem Gehör beteiligten zentralen Nervensystems. Wenn die Hörorgane nicht in der Lage sind, ausreichende Qualitätsreize aus der unmittelbaren Umgebung zu erhalten, spricht man von Hörstörungen, während die vollständige Unfähigkeit, die Reize zu erhalten, die Taubheit genannt wird.



KLANG

Klang ist eine menschliche Empfindung von mechanischen Titrationen, dh Druckänderungen, die sich in einem elastischen Medium (fest, flüssig oder gasförmig) ausbreiten. Man fühlt Geräusche durch das Hörempfinden. Jeder Ton wird durch die Frequenz (Hertz - Hz) und die Stärke (Dezibel - dB) bestimmt. Die Menschen können die Frequenzbereiche zwischen 20 Hz und 20000 Hz hören, aber tatsächlich hören nur wenige die Frequenzen über 16000 Hz. Es ist natürlich, dass durch Alterung die obere Grenze der Klangfrequenz, die eine Person hören kann, abnimmt. Es ist also normal, dass Menschen über 25 keine Schallfrequenzen über 15000 Hz hören. Im Alter von 70 Jahren fällt diese Stille-Schwelle unter 8000 Hz. Neben der Bandbreite (Höhe) wird der Klang durch seine Stärke und Volumen bestimmt. Die niedrigste Lautstärke, die eine Person bei einer bestimmten Frequenz hören kann, wird als Hörschwelle bezeichnet. Die Bandbreite zwischen 250 Hz und 8000 Hz ist der typische Frequenzbereich, der einer Person wichtig ist, um Sprache und Geräusche aus dem Alltag zu hören.



AUDIOGRAMM

Das Audiogramm ist eine grafische Darstellung der Empfindlichkeit jedes Ohrs für den Klang einer bestimmten Frequenz und Lautstärke, die sich aus der Messung des Gehörs durch ein Gerät ergibt, das als Audiometer bezeichnet wird. Typische Hörmessungen werden im Frequenzbereich bis 8000 Hz durchgeführt. Laut der American Speech Language-Hearing Association (ASHA) wird das Hörvermögen nach folgenden Grundsätzen klassifiziert:

  • • 0 - 19 dB HL: normales Gehör
  • • 20 - 39 dB HL: leichte Hörstörung - ein schwierigeres Sprachverständnis in lauten Umgebungen, leiser oder entfernter Sprache ist selbst bei minimalem Umgebungsgeräuschpegel nur schwer zu hören
  • • 40 - 59 dB HL: Mäßige Hörstörung - Hör- und Kommunikationsprobleme in der Personengruppe, wenn sie mit unterschiedlichen Stimmen und Klängen verbunden sind
  • • 60 - 89 dB HL: Schwere Hörstörung - Sprachschwierigkeiten innerhalb einer Gruppe von Menschen, die Menschen können die Sprache nicht hören, es sei denn, sie ist sehr laut, erkennen jedoch keine Wörter und können nur schwer Geräusche aus der Umgebung erkennen
  • • 90 und mehr dB HL: Taubheit - es ist möglich, dass eine Person nur sehr laute Geräusche hört, aber die Sprache nicht. Durch die Verwendung von Hörgeräten kann eine Person grundlegende Sprachkommunikation entwickeln.

HL (Gehörschwelle)